Basaltfaust
von Die Aldor

Putzaktion in Uldir
Posted by: Forgon am 24. Oktober 2018, 23:08:05
Vor einiger Zeit schon eröffnete uns die Mutti aus Uldir den Zugang zum inneren Saustall. Irgendwie hatten sich da große Käfer, Viren und Monster eingenistet. Es wurde also wieder höchste Zeit für einen Einsatz vom Putztrupp der Basaltfaust.
Los ging es mit dem Krabbelvieh namens Zek'Voz. Nachdem wir eine große Dose Insektenspray organisiert hatten, lag dieser dann zum Monatsanfang.
Weiter ging es im Virenlabor, wo sich ein Blutfleck namens Vectis gebildet hatte. Mit Eimer und Wischmob bewaffnet, ging es auch diesem zu Leibe. Die Schwierigkeit hierbei war es die herumsausenden Pfützen nicht wieder breit zu treten. Am 11.10. war Vectis dann ebenfalls "weggecleared".
Zuletzt ging es dann (am Sonntag) dem garstigsten Ungetüm des tödlichen Trios an den Kragen: der Faulige Verschlinger - also ähm... dieser dreiköpfige Müllschlucker, nicht etwa unser hauseigener Hexer.


G'huuter Start in den Raid
Posted by: Grambin am 24. September 2018, 10:11:27
Mit zwei mythischen Bossen und G'huun auf HC haben wir einen guten Start in Uldir geschafft. Aufregenderes ist auch nicht passiert, so der AddOn-Start verlief relativ ruhig.


Die Legion findet ihr Ende
Posted by: Grambin am 09. August 2018, 15:35:49
Wieder geht ein AddOn von World of Warcraft zu Ende. Nach fast 2 Jahren Legion bereiten wir uns auf einen guten Einstieg in Battle for Azeroth vor. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Warlords of Draenor, besagte die allgemeine Stimmung: Endlich etwas zu tun. Fast schon zu viel zu tun. Viele unserer Mitstreiter sind dem "es gibt immer etwas für dich" zum Opfer gefallen. War doch das Gefühl vergangener Erweiterungen: sei zum Raid da und wenn jedes halbe bis ganze Jahr ein Patch kommt hast du ein, zwei Wochen etwas zu tun.
So nicht mit Legion, wo die Patches in hoher Frequenz einander folgten. Und dies immer mit gutem Inhalt, der zwischen Raid und Storyfortschritt Abwechslung fand. Wird dieser Zyklus aufrechterhalten, kann Battle for Azeroth ebenso langlebig bleiben - gute Inhalte vorausgesetzt, natürlich. Dazu gehören sowohl gut geschriebenes Storytelling, weiteres Ausbauen der eingeführten Mythisch+ Dungeons, als auch das, wofür die Spieler bei Basaltfaust aus sind: den Raids.
Werfen wir als nun einen Blick zurück auf die Raids, die uns Legion anbot:


Am 21. September öffnete der smaragdgrüne Alptraum seine Portale, wie zu vielen AddOns ist gerade hier die größte Fluktuation an alten, neuen und wieder eingestiegenen Spielern. Von der breiten Allgemeinheit wird dieser wohl als Freeloot aufgenommen. Bezeichnend, dass der Endboss am 11. Dezember im 30. Versuch lag, während die Herausforderungen eher bei Cenarius und Il'Gynoth lagen, die wenigstens Ansätze von Gruppenkoordination zeigten. Aber dieser einfache Schwierigkeitsgrad, der für uns ein angenehmes Fortschrittstempo darstellte, sollte die nächsten 1 3/4 Jahre um 180° drehen.
Als am 8. November der Zwischenraid der Prüfung der Tapferkeit öffnete, war jedem ersichtlich, dass Blizzard sich der Kritik der Schwierigkeit angenommen hat. Schwere, lange 3 Bosse, die mit Helya einen echten Knackpunkt hatten, den wir nicht erreichten. Lediglich Odyn konnten wir in dieser Instanz auf mythisch besiegen am 15. Januar 2017 besiegen, auch dem geschuldet dass wir uns länger in der Winterpause aufhielten.
In diesen zwei Raids wurden zwei Dinge ersichtlich, die Legion bestimmen würde: Mythisch+ wirft das Balancing des Raidprogresses um, die Upgrades von Items sind nach beu neugelegten Bossen marginal und ab Prüfung der Tapferkeit wird der Schwierigkeitsgrad noch fast bis zum Absurdum geführt.

In diesen zwei Raids nahmen folgende Spieler regelmäßig an den Basaltfaust-Mythisch-Raids teil:
Forgon, Sorbi, Hermu, Wörgat, Emerelle, Nay, Grambin, Volare, Kwittz, Morghula, Polly, Valendris, Bloodmallet, Evences, Katara, Verschlinger, Sunjii, Arithon, Luminala, Ograshuk, Muhi, Yshari, Amaltheia, Nimn, Felly, Revahne, Salune, Unglück, Meyv, Nyxnyx, Finthea, Aciday, Unairu und Smey.

Mit der am 18. Januar 2017 erschienenen Nachtfestung wurde auch dem Letzten klar, was sich im Zwischenraid Prüfung der Tapferkeit angedeuetet hat: Anspruchsvolle Raidbosse mit wenig Raum für Fehlern. Wo die ersten drei Bosse Skorpyron, Anomalie und Trilliax noch das Gefühl gaben, Alptraum 2.0 zu sein, war bei der Auswahl zwischen Krosus, Zauberklinge, Botaniker, Tichondrius und Sternenjunge schnell klar: Das wird extrem haarig.
In Erinnerungen bei diesen Bossen bleiben uns, wie wir an Krosus vor dem Nerf bei 0,5% Restleben gescheitert sind, weil die Ansprüche an unserer Damage Dealer sehr hoch waren (und die Heiler zu Dritt das alles heilen mussten!), bei Tichondrius jeder die Eigenverantwortung hatte, in der Zwischenphase sowohl andere nicht zu töten, aber selbst das Überleben zu sichern indem man eine Kugel von einer toten Fledermaus einsammelt, das Spiel mit den Sternenbildern bei Sternenjunge Etraeus, wo wieder alle auf den Millimeter genau sauberes Movement an den Tag legen mussten und am Ende nicht im Blick des riesigen Monoauges zu stehen. Dazu kommt der Botaniker, den man nur umklatscht, weil er Loot gibt und er dabei den kompletten Raum mit Effekten einhüllt (Hallo FPS Einbrüche!).
Elisande hatten wir noch geschafft, auch wenn das Ausweichen der Ringe zu sehr viel Frust geführt hatte, umso befriedigender dann der Erfolg. An Gul'dan hatten wir uns zwar noch gewagt, allerdings waren zwei Restwochen zu wenig, um diesen Endboss zu legen.
Zu diesem Zeitpunkt war auch etwas, was für die Raidgeschichte Die-Aldors einen traurigen Punkt darstellte: Die lange serverweit erfolgreichste Raidgilde Herren der Winde legte den Raidbetrieb ein. Deren über 20 Spieler wollten natürlich alle gerne weiterraiden und haben sich entsprechend in andere Gilden aufgeteilt, so haben auch einige bei uns ein neues Zuhause gefunden.

In den sechs Monaten Nachtfeste haben uns mythisch begleitet:
Forgon, Sorbi, Emerelle, Falael, Felly, Nyxnyx, Salune, Volare, Ayadne, Meyv, Unglück, Bloodmallet, Katara, Anjel, Verschlinger, Saphi, Amaltheia, Smey, Arithon, Finthea, Unairu, Grambin, Ograshuk, Luminala, Sunjii, Evences, Aciday, Andromalius, Vallfar, Elylenia, Shishyi, Baylia, Napy, Lighti, Sereas und Alerrawian.

Als am 21. Juni 2017 das Grabmal des Sargeras seine Pforten öffnete, konnte noch keiner ahnen, in welchem Ausmaß der Wahnwitz des Schwierigkeitsgrades noch weiter gehen konnte. Der Endboss wurde lange als mathematisch unmöglich betitelt. Die Bosse davor waren für ihr Classstacking und Mechanik austricksen aufgefallen (Schurken für Avatar, Immunisierungen für Heerschar, Hydraschuss bei Sass'zine).
Nach einem schwierigen Start in den Raid, konnten wir die 5 "einfachen" Bosse besiegen um dann am ersten richtigen Brocken zu hängen: Mistress Sass'zine. Nicht nur, dass man extrem viel Schaden brauchte, nein, man muss diesen auch innerhalb eines kurzen Zeitraums auf Adds bringen, ansonsten instant wipe. Dazu kamen hohe Movementanforderungen, hoher Raidschaden und die gewisse Randomness wo die Fähigkeiten spawnen. Für eine Fähigkeit, den Hydraschuss, nutzte man der Bequemlichkeit halber sogar eine WeakAura, um nicht 20 Mann im 30-Sekunden Takt haarscharf koordinieren zu müssen.
Der Boss danach, die Wachsame Maid, war ein fast noch größeres Grauen. Wieder wurde eine WeakAura zu Hilfe genommen, um die hier geforderte Koordination überhaupt umsetzen zu können. Alle waren verantworlich, hat einer versagt, starb der gesamte Raid. Vor allem am Ende der Prozente, als noch das Adrenalin kam, mussten die Fehler vermieden werden. Grauenhaft.
Und danach der gefallene Avatar, wieder eine WeakAura, wieder hohe Koordination, wieder die Gleichung: ein Fehler, ein Wipe. Das war seit langem ein Boss, wo wir die Raider im Teamspeak in Channel aufgeteilt haben, weil die Anforderungen der Kommunikation so hoch waren, dass ein Durcheinandergerede damit vermieden werden konnte. Am letzten Raidtag vor Argus konnten wir diesen Boss besiegen. Daraufhin haben wir einen Versuch an Kil'jaeden gestartet, dessen Ausgang allerdings offen blieb. ;)

Durch diese schwere Zeit haben mit uns mythisch geraidet:
Forgon, Sorbi, Emerelle, Falael, Aciday, Grambin, Lighti, Sereas, Volare, Smey, Alerrawian, Ayadne, Meyv, Katara, Luminala, Verschlinger, Amaltheia, Alyschia, Ainuriel, Ograshuk, Napy, Osz, Shishyi, Vajet, Alyschia, Unairu, Bloodmallet, Elylenia, Hermu, Sunjii, Salune, Canary, Aruvia, Ardalynn, Kalkadras, Pziko und Bluua.

Am 29. November 2017 öffnete schlussendlich auch Antorus, der brennende Thron, seine Tore für die Streiter des Lichts. Es war wohl der kürzeste Schlussraid eines AddOns, war man doch mit mehr als einem Jahr je ICC, SoO oder HFC geplagt.
In der kurzen Zeit hat Basaltfaust das Ziel erreicht, Argus auf mythisch zu töten. Bei den knapp 600 Wipes hatte jeder seinen hohen Anteil dazu beitragen können, diese Tortur zu bewältigen.
Nun ist seit Juni der Prepatch am Laufen und nach non-stop raiden hat auch bei uns die Erschöpfung eingesetzt.

Azeroth haben mit uns gerettet:
Forgon, Sorbi, Emerelle, Falael, Napy, Grambin, Aruvia, Bluua, Alerrawian, Ayadne, Unairu, Meyv, Bloodmallet, Katara, Verschlinger, Amaltheia, Sunjii, Ainuriel, Luminala, Vajet, Ograshuk, Aurora, Yazindra, Shishyi, Alyschia, Paladinux, Osz, Muhi, Canary, Argia, Darkrayy, Falangor, Brachypelma, Notna und Leesaya.

Nun geht es also in das nächste AddOn von World of Warcraft. Endlich heißt es wieder: Horde kloppen! Zumindest wahrscheinlich für die erste Hälfte, ehe sich später wieder verbündet wird, um gegen ein größeres Übel zu bestehen (Azshara? N'Zoth? Oder doch Hogger?).
Wir sind gespannt und freuen uns auf alte, neue und gleichbleibende Gesichter!

Da geht er down!
Posted by: Grambin am 24. Juni 2018, 20:32:04
Nach 2 Monaten, 12 Tagen und über 600 Wipes ist es endlich soweit, wir haben das AddOn Legion durchgespielt! Mit großem Durchhaltevermögen und Zusammenhalt wurde diese schwierige Hürde überwunden. Leider passen in einen Mythisch-Raid nur 20 Spieler, jeodch haben auch die, die nicht dabei waren, mit ihren Leistungen, Aufmunterungen und Anwesenheiten beigetragen, dass wir dem Ziel immer ein Stückchen näher kommen konnten.
Nun geht der Blick Richtung Battle for Azeroth, in dem es endlich wieder heißt: Horde kloppen!


Der Boss mit den Pflicht-Todesrittern
Posted by: Grambin am 17. April 2018, 13:31:17
Genau 251 Anläufe hat es gebraucht, bis wir Aggramar zu Boden ringen konnten. Ein Boss, der ohne einen Blut-Todesritter wohl gar nicht möglich ist. So gingen unsere ersten Wipes dahin, dass wir die Adds richtig spielen. Die nächsten Wipes wurden damit verbracht, zusätzlich zu den Adds noch die Bossmechaniken zu überleben. Und dann waren es auch schon 250 Wipes. Davon waren in etwa um die 15 in der letzten Phase, nur in einem Versuch hatten wir vor dem Kill den Boss auf unter 25% gebracht (16% um genau zu sein). Eine bessere Definition von Lucky Punch wird man so schnell nicht finden.
Besonderes Lob bei dem Boss geht an Sorbi, der den Erfolg wohl nicht allzu schnell auf seinem Paladin bekommen wird, da er unser Grip-Bot für den Kampf ist. Ebenso ein Lob haben sich die verdient, die beim Addmanagement mit Knockback-, Stun- und Sloweffekten mitgeholfen haben.  Das größte Lob geht aber an alle, die an den Boss in den 251 Versuchen mitgewirkt haben, da es ein bis auf für den Todesritter ein etwas einschläfernder Bosskampf ist, bei dem eher die Herausforderung bestand, das Gehirn am Leben zu erhalten.

So gehen wir also nun zum letzem Boss des AddOns Legion. Mal schauen wie lange es dauern wird, die Argus, Azeroth und noch viele andere Welten auf höchstem Schwierigkeitsgrad zu retten.


4 Mütter geschlagen
Posted by: Grambin am 06. März 2018, 00:38:19
Jene Mütter galt es zu besiegen, haben sie doch die Gedanken älterer Herrschaften versklavt und gegen uns Sterbliche eingesetzt. Die gequälten Titanen werden jedoch im Gegensatz zum normalem und heroischem Schwierigkeitsgrad auf mythisch in einer festen Reihenfolge ausgewählt, was den Kampf relativ vereinfacht hat. CCs einteilen, sicher positionieren und Schaden machen. Und Leute heilen. Auf sichere Positionen stellen. Während man mit seinem roten Kreis andere nicht trifft. Während man keinen Blitzableiter für andere spielt.
Waren diese Kleinigkeiten an Positionierung und sauberer Bewegung geklärt, galt es nur noch, den Boss zu spielen und grünen Epilepsiestrahlen zuzuschauen.


Keine Angst vorm Schatten
Posted by: Grambin am 28. Februar 2018, 18:21:48
... hatten wir bei Varimathras. Mit den Gegebenheiten, dass ein Schritt, ein Meter, zu weit laufen den Wipe bedeuten würde, haben wir uns dem ehemaligen Berater von Sylvanas entgegengestellt. Und genauso sahen auch die ersten Versuche aus. In über 80 Versuchen sind wir an dem ersten Mal Debuff spielen gescheitert. Denn wenn einer scheitert, scheitern alle. Dazu müssen innerhalb von weniger als drei Sekunden Adds getötet werden, ehe auch diese den Raid sprengen.
Das führte zu sehr vielen trüben Gehirnen, da der Boss so simpel und doch so ermüdend war. Nichtsdestotrotz hat es in einem Versuch gereicht, 8 mal den nekrotischen Griff herauszutragen und 16 dieser 3-Sekunden-Adds rechtzeitig zu töten. Nun heißt es, genau so in zukünftigen Abenden bei Varimathras zu spielen!


Elegantes Kugelausweichen
Posted by: Grambin am 19. Februar 2018, 22:47:15
... wurde bei Kin'garoth erfolgreich betrieben. Auch wenn 21 Kugeln in den Bahnen um uns herumirrten, haben wir uns davon nicht abbringen lassen, diese gekonnt zu ignorieren. Zumindest in den Fällen, wo auch der Boss lag. Dann konnte Kin'garoth nichts weiter als ein bisschen Raidschaden, Laser ausweichen und hier und da mal ein Add töten. Ach und mit roten Kreisen aufpassen. Und nicht neben roten Pöllern stehen. Und nebenbei Kugeln ausweichen!


7 Jahre Basaltfaust
Posted by: Forgon am 30. Januar 2018, 18:05:15
Huiii.. und schon wieder ist ein Jahr rum und wieder feiern wir unseren Jahrestag.

Und DU bist eingeladen! :D

Die Sause steigt püntklich am 10.02. um 20 Uhr. Wo erfahrt ihr dann bei mir.
Es gibt wieder tolle Wettbewerbe mit Gold- und Geschenkpreisen. (Alle Infos dazu hier im Folgebeitrag.)

Über 4 Brücken musst du gehn
Posted by: Grambin am 25. Januar 2018, 22:43:33
Und dabei entgegen aller von World of Warcraft beigebrachten Methoden durch Stolperdrähte, Minen und Granaten laufen. Wie so oft war am Ende alles eine Frage der Koordination und der richtigen Anwendung eines Kamikaze-Dämonenjägers. Aber kein Grund zur Sorge, es ist keiner mit bleibenden Schäden davongegangen.

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